bald total in echt!

buchankuendigung

Tippen, klicken, laden, scrollen! Für alle, die mal wieder bisschen Papier zwischen den Fingern knistern lassen wollen und die schmöckern auf’m Sofa lieber mit Buch als mit iPad mögen, gibt’s bald den Styling-Guide „rock your home!“ in Papierform. Zum blättern und ganz in Echt!

Zum knicken, reinkritzeln, Klebezettel hinterlassen, in die Hand nehmen und wieder weglegen. Zum behalten und verschenken.

Hab’s eben beschlossen und werde mich gleich ans Werk machen. Seid gespannt! Ich bin’s auch!

Advertisements

Schluss mit Nasszelle!

schluss_mit_nasszelle

Die Tage werden wieder dunkler und morgens voller Elan aus dem Bett zu hüpfen fällt nicht mehr ganz so leicht. Und wenn man’s dann doch geschafft hat, der kuschligen Wärme zu entkommen, will man sich nur äußerst ungern in einem kühlen, kahlen Badezimmer unter Neonlicht wiederfinden. Die Atmosphäre erinnert dann schon fast an Foltermethoden aus Agentenfilmen.

Ein bisschen mehr Wohnlichkeit, Gemütlichkeit und Wärme sind jetzt ein wahrer Seelenstreichler. Erst Recht, nachdem uns der Wecker aus dem Schlaf gerissen hat. Schluss mit Nasszelle! Gemütlichkeit im Bad geht ganz einfach und schon mit wenigen Handgriffen wird aus der kahlen, lieblosen Bedürfnisanstalt eine kleine Wellnessoase, in der Du träumen oder Dich inspirieren lassen kannst, Dich in Ruhe auf den kommenden Tag vorbereitest oder den alten ausklingen lässt.

9 einfache Tipps für Dein Wohlfühl-Bad:

1) Wie immer mein Tipp Nummer 1: Erstmal klar Schiff machen! Weg mit alten Shampooproben und angestaubten Parfumfläschchen, die nur noch bei uns sind, weil sie ein Geschenk des Liebsten waren. Rigoroses Aufräumen ist gerade bei kleinen Räumen wichtig und ist nebenbei befreiend.

2) Mach‘ Dir vorab ein paar kurze Gedanken darüber, welchen Stil du in Deinem Badezimmer umsetzen möchtest. Belebende Farben und grafische Muster oder vielleicht romantischer Vintagelook? Wie viel möchtest Du verändern und wie groß darf der Eingriff sein? Auch Mietwohnungen im 60iger-Jahre-Gammel-Look sind nicht auf ewig zur Hässlichkeit verdammt. Selbst wenn Du keine Veränderungen an Boden und Wand vornehmen möchtest, findest Du eventuell ein gestalterisches Thema, wie zum Beispiel Muster oder Farben der Bestandsfliesen, welches Du aufgreifen und mit neuen Elementen konsequent umsetzen kannst. Oder Dein gesamtes Bad wird zu einer kleinen Zeitreise, indem Du Accessoires und Bilder im Stil des Jahrzehnts ergänzt.

3) Die Wandfliesen Deines Bads gehen einfach gar nicht, doch Abbruch wäre zu teuer, zu umständlich oder einfach nicht möglich? Auch das ist kein Problem. Im Baumarkt gibt es spezielle Fliesenfarbe (z.B. von schöner Wohnen), mit der Du die alten Fliesen einfach überstreichen kannst. Vorab werden sie mit einer Grundierung behandelt und auf den Anstrich vorbereitet, damit Du lange Freude an den „neuen“ Fliesen hast.

4) Einen unkomplizierten Eingriff gibt es auch für Deinen alten Boden. Wenn er zu unansehnlich geworden ist, kannst Du neue Linolium- oder Vinyl-Fliesen auf dem alten Boden verlegen. Diese Design-Böden sind meist ganz einfach selbstklebend zu verlegen und passend in jedem Stil (z.B. Vintage Holzdielen) erhältlich. Die Böden tragen nicht stark auf, aber prüfe die Einbauhöhe unterhalb Deiner Tür. Eventuell müsste diese etwas abgeschliffen werden, um nicht zu schleifen. Achte bei der Wahl des Bodens auf eine Rutschklasse, die für Nassbereiche gut geeignet ist.

5) Auch eine neue Wandfarbe kann Deinem Bad zusätzliche Frische bringen. Setze neue Akzente und wähle die Farbe entsprechend Deines neuen Stils, z. B. süße Pastellfarben für Retrolook oder Sand- und Grautöne für ein beruhigendes Spa. Spezielle Latexfarben sind abwaschbar und Feuchtraum geeignet und ebenso wie Dispersionsfarbe in aller Vielfalt erhältlich.

6) Weg mit dem gammeligen Duschvorhang, her mit einem neuen! Duschvorhänge gibt es mittlerweile in tollen Designs und auch textilen Oberflächen. Entsprechend abgestimmt auf das Bad-Design können sie also echt zum Eyecatcher werden. Die alte Teleskopstange wird einfach durch eine grazile Drahtaufhängung ersetzt. Oder man greift auf einen hochwertigeren Spritzschutz aus Glas zurück, der auf Schienen angebracht oder feststehend montiert werden kann. Wer sich etwas geschickt beim Duschen anstellt und jeden Morgen nicht gleich das ganze Bad flutet, kann auch einfach komplett auf einen Duschvorhang oder Spritzschutz verzichten. Das sieht gut aus und lässt das Bad auch gleich größer wirken.

7) Wähle neue Badaccessoires, wie Seifenspender, Rollenhalter und Abfalleimer, im Charkater Deines neuen Badezimmers aus. Ein kleiner Eingriff, aber große Wirkung, der für entsprechende Stimmigkeit im Badezimmer sorgen kann. Auch farblich abgestimmte Handtücher werten den Raum auf und bringen optisch Ruhe.

8) Sammle Fläschchen, Tiegel und Dosen dekorativ in Boxen und Körben, die Du dann auf kleinen Ablagen und Regalen lagern kannst. So vermeidest Du unschöne und raumfressende Staubfänger im Bad und alles ist geordnet an seinem Platz.

9) Schaffe Individualität und Gemütlichkeit mit dekorativen Accessoires und Lieblingsstücken. Hübsch gerahmte Bilder zum Beispiel sind hübsch anzusehen, geben Inspiration und bringen uns zum Träumen. Wattestäbchen lassen sich wunderbar in Omas alter Porzellantasse aufbewahren, kleine Mitbringsel vom Flohmarkt geben dem Raum Nostalgie und Charakter.

Und angefixt? Dann kann’s auch schon los gehen: Auf Wiedersehen, Tristess – her mit Deinem neuen Wohlfühlbad!

Urban Gardening

IMG_1664

Yeaaahhh… Es scheint endlich Sommer zu sein! Die 30-Grad-Grenze wird zum ersten Mal mit Fleiß geknackt und spätestens an Pfingstmontag werden die ersten darüber stöhnen, dass 20 Grad eigentlich auch ausreichend sein würden (Nur am Rande: Nein, würden sie nicht!)

Ratet mal, wo ich gerade sitze! Na…?! Kommt ihr nicht drauf, wa?! – Zwischen meinen Beeten! Ähhhh… „unseren Beeten“. Das sei fairer Weise gesagt, denn das neue stadt.bude Urban-Gardening-Projekt war der große Wunsch vom Mann von der Frau von der stadt.bude, da kann ich mich also nicht so einfach mit fremden Federn schmücken. Aber ich habe tatkräftig mit angepackt – gewerkelt, gepflanzt und gezupft – und gehe jeden Morgen mit meiner Kaffeetasse in der Hand eine Runde, um allen Pflänzchen „Guten Morgen“ zu wünschen. Und es scheint zu wirken, denn immer stärker recken sie ihre Köpfchen aus, um zu schauen, wer denn schon wieder die Dame da mit der Tasse ist.

Mal ein kleiner Einblick in unseren Gemüsegarten: Möhren, Radieschen (übrigens auch super leckere Sprossen für den Salat), Broccoli, Gurken, Tomaten, Endivien, Kohlrabi. Momentan kuschelt sich alles noch etwas eng aneinander, aber bald werden wir wohl mal aussortieren müssen. Wird doch alles recht groß. Auf den folgenden Bildern erhaltet ihr einen Einblick, wie prächtig sich alles in den letzten zwei Wochen entwickelt hat.

Allen gefällt’s, auch unserem Kater Kaspar. Um die Abendsonne nämlich zwischen unseren Pflanzen in ihren alten Wein- und Obstkisten schön geniessen zu können, haben wir noch eine kleine Liegewiese aus Paletten gezimmert, zum lümmeln und es-sich-gut-gehen-lassen. Und da sitze ich nun und schreibe euch jene Zeilen.

Ich bin gespannt, was sich hier noch so tun wird und wie dieses knackige Sommerwetter für Wachstum sorgen wird. Spätestens zur ersten Erntezeit werde ich in dieser Sache wieder Bericht erstatten. Dabei eine Möhre knabbernd, versteht sich!

Wie sieht’s bei Euch auf Balkonien aus?

IMG_1668 IMG_1667 IMG_1666 IMG_1665IMG_1670 IMG_1671 IMG_1672 IMG_1669

Endspurt…

IMG_0157

IMG_0133

IMG_0164_2

IMG_0174

IMG_0173

IMG_0175

IMG_0176

IMG_0165_2

Die ersten Kerzen des Adventskranzes sind bereits runtergebrannt, die letzten Weihnachtsfeiern hinter sich gebracht und die wenigen noch geschlossenen Türchen des Adventskalenders (selbst wenn auch nur ein virtueller bei Facebook und Co) schreien es uns immer lauter entgegen: „Endspurt! Nur noch ein Wochenende!“

Während bei vielen spätestens jetzt langsam die vorherige Gleichgültigkeit gegenüber des nahenden Festes in wachsende Panik umschlägt, weil die Geschenke noch nicht beisammen und der Menüplan noch nicht fix sind, macht sich bei mir langsam diese kribbelige Vorfreude breit. Der Weihnachtsbaum durfte zum ersten Mal bei mir übernachten, auch wenn nur auf der Dachterrasse und noch in sein hautenges Netz gepresst, die Ente wartet im Tiefkühlfach auf warme Zeiten im Backofen, der Grünkohl auf seine Zubereitung und ich habe mich noch einmal ans Plätzchen backen gemacht und bin offiziell in meinen Weihnachtsurlaub übergegangen.

Von mir aus kann’s also losgehen, ich wäre langsam bereit! Die letzten Tage vorm Fest mit all seinen Vorbereitungen werde ich genießen! Durch die Einkaufsstrassen der Stadt hetzten, gedrängt mit anderen schlechtgelaunten, panisch getriebenen? Nee, Danke! Auch keine verzweifelten Geschenkgesuche in Onlineshops. Einfach nur warten und sich auf das Kommende freuen. Denn Geschenke wurden beim Mann von der Frau von der stadt.bude und mir einfach vor einigen Jahren abgeschafft! Das ist wunderbar stressfrei und macht das Herz und den Kopf frei für das wesentliche, die wunderschönen Feiertage, statt sich den Kopf zu zerbrechen und wie irre getrieben durch die Konsumwelt zu hetzen. Und diese Vorfreude, dieses Runterkommen und sich besinnen, das kann man sich mit keinem Geld der Welt kaufen. Im Gegenteil, dieser ganze Weihnachtsstress verdirbt es einem ja geradezu. Schwups… ist Weihnachten da und schwups, ist es auch schon wieder weg, während man selbst noch abgekämpft von der letzten Kaufhausschlacht hechelnd unterm Tannenbaum sitzt. Schrecklich! Aber ohne mich!

Also, wie gesagt, ich wäre dann langsam so weit! Und keine Sorge, der Weihnachtsmann legt trotzdem immer was für mich unter den Baum – einen selbstgebastelten Gutschein für ein paar schöne Stunden beim boarden. Ich muss also nicht leer ausgehen.

Genießt die Vorfreude, denn bekanntlich ist sie ja die schönste, und laßt euch nicht stressen! Ein wunderschönes, fröhliches Wochenende!

rock your home! – Endlich ist er da!

Guide

Eeeeendlich ist es soweit! Der stadt.bude-Guide „rock your home“ ist fertig! Und ich bin überglücklich!

Es hat totalen Spaß gemacht die Texte zu schreiben, Grafiken zu gestalten, Fotos zu schießen und das Layout zu entwerfen. Überlegen, ausprobieren, verwerfen, neu erstellen, irgendwann mal zufrieden sein, fertig stellen und nun – fast das schönste – diese Ankündigung schreiben. Mit dieser Freude und Beschwingtheit, die man nun mal so hat, wenn endlich etwas fertig ist, an dem das Herz hängt, das aber auch so viel Nerven gekostet hat. Vor allem in den letzten Wochen. Und nun, ganz plötzlich, ist es vorbei! Geschafft! Puuuhhh… diese Schwere und Müdigkeit, die sich seit Wochen über mich legte, ist schlagartig in Himmel-hoch-Jauchzen umgeschlagen. Stolz und zufrieden werde ich mich heute in mein Bettchen legen und glücklich einschlafen.

Kurz zum Guide

Worum geht es?

11 Kapitel, Bilder und Grafiken auf 61 gut gefüllten Seiten mit allem, was wichtig ist für dein großes Leben auf kleinem Raum.

Der stadt.bude-Guide “Rock your home” ist der ideale Ratgeber, wenn es um das perfekte Styling für deine Bude geht! Deinen Stil finden, die Vorteile einer kleinen Wohnung erkennen und nutzen, unterschiedlichste Funktionen auf kleinem Raum kombinieren, der Einsatz von Farben und Materialien… Das alles, und vieles mehr erklärt dir der Guide anhand von Texten, Bildern und Grafiken.

Eine kleine Vorschau (ohne Textteil) und das Inhaltsverzeichnis findest du weiter unten.

Und hier kannst du ihn runterladen! Bis Ende des Jahres übrigens zum Release-Special-Price von 50 % weniger.

http://www.stadtbude.de

So, dann euch einen wunderbaren Start ins kommende Wochenende! Freitag, der 13. ;) Glückstag, sag‘ ich nur!

inhalt

kapitel2

kapitel2_13kapitel6 kapitel6_33

5 Einrichtungstipps, die Deine Wohnung größer wirken lassen

Eine tolle Seite ist apartmenttherapy.com. Schaut da mal vorbei!

Aus der Kategory „one-minute-tip“ habe ich Euch heute ein gutes Video mitgebracht. 5 Einrichtungstipps, die Eure Wohnung größer wirken lassen.

Teilweise sind die Tipps vielleicht schon aus dem MMMH der stadt.bude bekannt. Die Idee mit den besonders tiefen Regalen ist allerdings neu und echt clever. Hier eine schriftliche Zusammenfassung des Filmchens:

Tipp 1: Weiße Wände

Dem ist natürlich nichts falsches abzugewinnen. Trotzdem kann auch Farbe sehr spannend sein. Also alles weiß, muss nicht sein. Aber natürlich weitet es den Raum (sofern mit den Möbeln nicht wieder alles zunichte gemacht wird)

Tipp 2: Möbel mit viel Stauraum

Geschlossene, geradlinige Möbel und Einbaumöbel, in denen viel untergebracht werden kann, sorgen für Ruhe und Ordnung und lassen damit den Raum größer erscheinen.

Tipp 3: tiefe Bücherregale

Das ist wirklich eine echt gute Idee und ich selbst habe noch nie wirklich daran gedacht. Tiefe Bücherregale. So tief, dass noch etwas in „zweiter Reihe“ geparkt werden kann. Nicht schlecht! Allerdings wäre ich hier sicher einer von den Kandidten, die nicht mehr genau wissen würden, hinter welcher Bücherreihe denn nun wieder was verstaut wurde. Und um dann mein Sparschwein vorzukramen (was ich leider gerade nicht habe, da meine Schweine immer schnell zur Schlachtbank geführt werden), müsste ich sicher erst das gesamte Regal ausräumen.

Tipp 4: Höhe betonen

Kann ich immer wieder nur empfehlen. Schränke, Regale und Vorhänge, die sich von Fußboden bis Unterkante Decke erstrecken, verlängern optisch die Höhe des Raumes. Außerdem wirken sie weniger unruhig als niedrigere Elemente.

Tipp 5: Gleichmäßig ausgeleuchtete Räume

Flächiges Licht wirkt nicht so unruhig wie viele kleine Lichtquellen. Dem kann natürlich nur zugestimmt werden. Trotzdem rate ich neben der Hauptbeleuchtung zu weiteren Leuchten, um Bereiche zu akzentuieren und die Möglichkeit zu haben, unterschiedlichste Stimmungen erzeugen zu können.

So, nun bitte ich um noch eine Minute Zeit für’s Video! Trotz meiner Zusammenfassung immer noch sehr interessant :)

http://www.apartmenttherapy.com/one-minute-tip-five-style-tricks-to-open-up-your-small-space-apartment-therapy-videos-195952

Gefährliche Grauzone

architektur_aufräumen

Meine Entrümpelungsaktionen schleppen sich zäh. Aber ich bleibe dran, habe ich doch beschlossen für Ordnung in meinem Leben und in meinen eigenen vier Wänden zu sorgen. Wer jetzt allerdings meint, das Aussortieren von 20 Jahre alten Schulbüchern, altmodischen Schlittschuhen und Elektroschrott („Ähhh, stimmt ja! Das Handy hatte ich ja auch mal“) haben eine allein klärende Wirkung, der irrt!

In dem Moment, wo Wohnung und Keller auf links gedreht werden, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Ich teile meinen Besitz dann in drei Kategorien: „Auf keinen Fall wegwerfen! Unbedingt behalten!“ Sollten sich Gegenstände dieser Kategorie im Keller befinden, denke ich schlagartig darüber nach, ob sie es nicht gar verdient hätten wieder nach oben in die Wohnung befördert zu werden. Ein Upgrade in jeglichem Sinne also! Doch davor sollte man sich hüten! Schließlich will man ja entrümpeln.

Dann gibt es die Kategorie „Bloß weg damit!“ Die ist schön, die mag ich! Keine weiteren Fragen, keine Überlegungen. Das macht Spaß!

Und dann die Kategorie „Mist! Ich hab‘ einfach keine Ahnung!“. Die ist fies und niederträchtig! Fallen einem Gegenstände dieser Art vor die Füsse, hat das schlagartig einen lähmenden Prozess auf die gesamte Aufräumaktion! Man schaut frustriert auf den Besitz, läßt unter einem fast lautlosen Säufzer die Schultern sinken und anschliessend seinen gesamten Körper, plumst schwerfällig auf das letzte freie Stück Koffer, Kiste oder Stuhl und starrt erschöpft und überfordert auf das Chaos um einen herum.

Na toll! Ich versuche mich dann schnell aus dem Staub zu machen, geht aber nicht. Also gönne ich mir eine kurze Pause – esse was, schaue fern, lese Zeitschrift. Irgend eine Ablenkung findet sich immer. Dann schleiche ich zurück an den Schauplatz des Verbrechens, raffe alles zusammen und stopfe es wahllos an seinen alten Ort zurück. Die oberflächliche Ordnung wäre wieder hergestellt, um den Rest kümmern wir uns ein andermal!

Nun kommt mir die Überlegung, dass Kategorie 3 nach der letztens von mir erdachten Strategie gar nicht existieren dürfte! Entweder es ist nützlich/ich mag es, dann gehört es zu „Auf keinen Fall wegwerfen! Unbedingt behalten!“ oder es ist bedeutungslos und käme zu „Bloß weg damit!“.

Aber anscheindend ist es nicht so einfach. Was mache ich denn dann mit Mensch-ärger-dich-nicht, Abalone und Outburst? Braucht man die noch? Sind die noch zeitgemäß? Spieleabende! Puuuuhhhhh… dazu fällt mir seit Jahren die Geduld und Stimmung. Ich will lieber quatschen! Aber man weiß ja nie, irgendwann mal, an einem kalten Novemberabend, da hat man vielleicht doch wieder Bock drauf?

Muss ich sie etwa doch akzeptieren, die kleinen Grauzonen in Keller und Schränken? In meinem Leben? Vielleicht doch ein paar davon!