Schluss mit Nasszelle!

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Die Tage werden wieder dunkler und morgens voller Elan aus dem Bett zu hüpfen fällt nicht mehr ganz so leicht. Und wenn man’s dann doch geschafft hat, der kuschligen Wärme zu entkommen, will man sich nur äußerst ungern in einem kühlen, kahlen Badezimmer unter Neonlicht wiederfinden. Die Atmosphäre erinnert dann schon fast an Foltermethoden aus Agentenfilmen.

Ein bisschen mehr Wohnlichkeit, Gemütlichkeit und Wärme sind jetzt ein wahrer Seelenstreichler. Erst Recht, nachdem uns der Wecker aus dem Schlaf gerissen hat. Schluss mit Nasszelle! Gemütlichkeit im Bad geht ganz einfach und schon mit wenigen Handgriffen wird aus der kahlen, lieblosen Bedürfnisanstalt eine kleine Wellnessoase, in der Du träumen oder Dich inspirieren lassen kannst, Dich in Ruhe auf den kommenden Tag vorbereitest oder den alten ausklingen lässt.

9 einfache Tipps für Dein Wohlfühl-Bad:

1) Wie immer mein Tipp Nummer 1: Erstmal klar Schiff machen! Weg mit alten Shampooproben und angestaubten Parfumfläschchen, die nur noch bei uns sind, weil sie ein Geschenk des Liebsten waren. Rigoroses Aufräumen ist gerade bei kleinen Räumen wichtig und ist nebenbei befreiend.

2) Mach‘ Dir vorab ein paar kurze Gedanken darüber, welchen Stil du in Deinem Badezimmer umsetzen möchtest. Belebende Farben und grafische Muster oder vielleicht romantischer Vintagelook? Wie viel möchtest Du verändern und wie groß darf der Eingriff sein? Auch Mietwohnungen im 60iger-Jahre-Gammel-Look sind nicht auf ewig zur Hässlichkeit verdammt. Selbst wenn Du keine Veränderungen an Boden und Wand vornehmen möchtest, findest Du eventuell ein gestalterisches Thema, wie zum Beispiel Muster oder Farben der Bestandsfliesen, welches Du aufgreifen und mit neuen Elementen konsequent umsetzen kannst. Oder Dein gesamtes Bad wird zu einer kleinen Zeitreise, indem Du Accessoires und Bilder im Stil des Jahrzehnts ergänzt.

3) Die Wandfliesen Deines Bads gehen einfach gar nicht, doch Abbruch wäre zu teuer, zu umständlich oder einfach nicht möglich? Auch das ist kein Problem. Im Baumarkt gibt es spezielle Fliesenfarbe (z.B. von schöner Wohnen), mit der Du die alten Fliesen einfach überstreichen kannst. Vorab werden sie mit einer Grundierung behandelt und auf den Anstrich vorbereitet, damit Du lange Freude an den „neuen“ Fliesen hast.

4) Einen unkomplizierten Eingriff gibt es auch für Deinen alten Boden. Wenn er zu unansehnlich geworden ist, kannst Du neue Linolium- oder Vinyl-Fliesen auf dem alten Boden verlegen. Diese Design-Böden sind meist ganz einfach selbstklebend zu verlegen und passend in jedem Stil (z.B. Vintage Holzdielen) erhältlich. Die Böden tragen nicht stark auf, aber prüfe die Einbauhöhe unterhalb Deiner Tür. Eventuell müsste diese etwas abgeschliffen werden, um nicht zu schleifen. Achte bei der Wahl des Bodens auf eine Rutschklasse, die für Nassbereiche gut geeignet ist.

5) Auch eine neue Wandfarbe kann Deinem Bad zusätzliche Frische bringen. Setze neue Akzente und wähle die Farbe entsprechend Deines neuen Stils, z. B. süße Pastellfarben für Retrolook oder Sand- und Grautöne für ein beruhigendes Spa. Spezielle Latexfarben sind abwaschbar und Feuchtraum geeignet und ebenso wie Dispersionsfarbe in aller Vielfalt erhältlich.

6) Weg mit dem gammeligen Duschvorhang, her mit einem neuen! Duschvorhänge gibt es mittlerweile in tollen Designs und auch textilen Oberflächen. Entsprechend abgestimmt auf das Bad-Design können sie also echt zum Eyecatcher werden. Die alte Teleskopstange wird einfach durch eine grazile Drahtaufhängung ersetzt. Oder man greift auf einen hochwertigeren Spritzschutz aus Glas zurück, der auf Schienen angebracht oder feststehend montiert werden kann. Wer sich etwas geschickt beim Duschen anstellt und jeden Morgen nicht gleich das ganze Bad flutet, kann auch einfach komplett auf einen Duschvorhang oder Spritzschutz verzichten. Das sieht gut aus und lässt das Bad auch gleich größer wirken.

7) Wähle neue Badaccessoires, wie Seifenspender, Rollenhalter und Abfalleimer, im Charkater Deines neuen Badezimmers aus. Ein kleiner Eingriff, aber große Wirkung, der für entsprechende Stimmigkeit im Badezimmer sorgen kann. Auch farblich abgestimmte Handtücher werten den Raum auf und bringen optisch Ruhe.

8) Sammle Fläschchen, Tiegel und Dosen dekorativ in Boxen und Körben, die Du dann auf kleinen Ablagen und Regalen lagern kannst. So vermeidest Du unschöne und raumfressende Staubfänger im Bad und alles ist geordnet an seinem Platz.

9) Schaffe Individualität und Gemütlichkeit mit dekorativen Accessoires und Lieblingsstücken. Hübsch gerahmte Bilder zum Beispiel sind hübsch anzusehen, geben Inspiration und bringen uns zum Träumen. Wattestäbchen lassen sich wunderbar in Omas alter Porzellantasse aufbewahren, kleine Mitbringsel vom Flohmarkt geben dem Raum Nostalgie und Charakter.

Und angefixt? Dann kann’s auch schon los gehen: Auf Wiedersehen, Tristess – her mit Deinem neuen Wohlfühlbad!

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