Take me to… Toronto!

IMG_2912

Es gibt tolle, aufregende Städte auf dieser Welt! Spannend und voller Abenteuer und – trotz des immer gleichen Bildes von H&M und Starbucks auf der High Street – einzigartig und mit viel Charakter!

Heute starte ich die neue Serie „Take me to…“ mit einer Stadt, deren Namen sich aufgrund der entstehenden Alliteration einfach wunderbar als Einstieg eignet und an die ich nebenbei absolut in mein Herz verloren habe:

„Take me to Toronto!“

Toronto ist ehrlich, ein bisschen rau, unheimlich vielschichtig und bunt! Und das betrifft Bevölkerung wie auch Stadtbild und Landschaft. Nirgends gibt es mehr ethnische Gruppen, die den jeweiligen Neighborhoods ihren eigenen Charakter geben. Die urbane Landschaft ist vielschichtig – großes Leben Downtown in Büropalästen und gläsernen Wohntürmen direkt am Wasser,  kreatives Getümmel in ehemaligen Fabrikgebäuden am alten Industriehafen, buntes Treiben in Chinatown und Reihenhäuschen am Stadtpark.

Auch die Lage der Stadt bietet einfach alles! Im Süden die Harbourfront – mitten im Herzen der Stadt, nach Norden Landwirtschaft, Seen und Wälder (ich hatte das Glück, während des Indian Summers dort sein zu können) und nach Osten hin, entlang des Lake Ontarios bis hin zu den Niagarafällen, nur Industriegebiet und Vorstadthäuschen.

Aber was soll das ganze geschriebene? Was ihr wollt sind Bilder, die euch die Stadt authentisch nahe bringen. Also lasst euch inspirieren und taucht ein bisschen ein in das bunte Treiben! Und wenn nächstens dann die Frage „New York oder Chicago?“ ausgeknobelt werden muss, dann schreit ihr ganz laut „TORONTO!“

IMG_2938

IMG_2934

IMG_2932

IMG_2933

IMG_2923

IMG_2926

IMG_2935

IMG_2931

IMG_2918

IMG_2919

IMG_2920

IMG_2916

IMG_2917

IMG_2927

Werbeanzeigen

Ganz schön oberflächlich! I love it!

London

Zugegeben, es gibt zu Hauf Schmierereien an Fassaden, die sind einfach nur stumpfsinnig und Müll. Gerade, wenn frisch fertiggestellte Bauvorhaben nach zwei Tagen bereits mit Tags verziert wurden, die eher an Schriften aus Poesiealben erinnern, ist es einfach nur ärgerlich und bedeutet keinerlei Nutzen für das Stadtbild.

Es gibt aber auch einige Beispiele, die werten das Stadtbild deutlich auf. Sie fügen sich oft gar harmonisch in dieses ein, stellen eine Verbindung zum Ort her, wirken mit dem Zerfall der umliegenden Bebauung. Sie hinterfragen, unterhalten, verwirren. Sie lassen aufhorchen, nachdenken, lachen. Kann nicht schaden, wenn man als Benutzer der Stadt mal während des stumpf-durch-die-Gegend-hetzens zurück auf den Boden der Tatsachen geholt wird.

Einen sehr spannenden Blick hinter die Kulissen gibt der Film „Exit through the gift shop“, der Banksy während seines Schaffens dokumentiert und street art mal aus ganz anderen Blickwinkeln beleuchtet, als allein aus dem „Auge des Betrachters“. Einen Link zum Trailer findet ihr unten.

Also, immer Augen offen halten! Und falls jetzt gerade keine inspirierende bunte Häuserwand in der Nähe sein sollte, dann hier ein paar meiner Bilder aus London, Toronto und Berlin:

toronto

Berlin

Berlin

IMG_2897