stadt.rad

07.Mai 2014

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Guten Morgen! Gestern abend habe ich einen eisernen Entschluss gefasst: In Zukunft täglich mit Rad in die Arbeit – 40 min hin, 40 min zurück. Zum Glück habe ich bisher noch keins, dass mich auch schnell und sicher durch den Münchener Verkehr trägt, also kann ich mein „festes Vorhaben“ noch etwas auf die lange Bank schieben. Aber mein Vorhaben ist wirklich sowas von fest, das glaubt ihr gar nicht!

Mein altes Bahnhofsfahrrad bringt mich täglich unter Krächzen gerade so zur nächsten S-Bahn, das kann für weitere Strecken also nicht herhalten. Aber der Mann von der Frau von der stadt.bude will mir ein schönes Rad zusammen schrauben und dann kann’s losgehen!

Nachdem ich gerade „Die Philsophie des Radfahrens“ lese und dort erfuhr, wie ein Professor in Reykjavik sich bei Wind und Wetter täglich stundenlang zur Arbeit quält, packt mich das schlechte Gewissen. Ich selbst schaffe es nicht einmal durch das frühlingshafte München zu cruisen?! Schäm‘ dich! Der Entschluß steht also fest. Aber wie gesagt, dass passende Bike fehlt noch, also habe ich noch die Freiheit hier großspurig über mein Vorhaben zu schreiben, statt mich mit Taten unter Beweis zu stellen.

By the way: beim stadt.rad gibt’s endlich wieder Zuwachs! Allerdings nicht in meiner Rahmengröße. Ein old-school-Fixie in schickem perlmutt, der Alu-Rahmen noch mit Original-Lackierung. Ohne Schnörkel und SchnickSchnack. Nun wartet es darauf jemanden zu finden, der es durch das Stadtleben reitet.

So, draussen schüttet’s aus Eimern und ich will eigentlich zum Laufen. „Schön-Wetter-Läufer“ ist bei mir eigentlich nicht. Aber erste Zweifel kommen auf. So ist das, mit den Entschlüssen. ;)

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13.Juli 2013

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Das erste stadt.rad ist da! Äußert schick und sexy!

Schaut euch die weiteren Bilder an, dann wißt ihr, was ich meine! :-)

Der Mann von der Frau von der stadt.bude – also genau der, mit dem ich mir sehr gerne Tisch, Bett und Nachname teile – ist Schrauber mit Leib und Seele und hat in liebevoller Arbeit in unserem Keller das erste stadt.rad gebaut. Und es werden hoffentlich noch viele weitere folgen. Denn das Ding ist soooo toll, dass ich der Meinung bin, jeder sollte eins haben!

Das stadt.rad verfolgt die selben Grundsätze wie die stadt.bude – aus wenig mach‘ mehr! Einfachheit, aber mit Liebe zum Detail. Alte Werte, neu entdeckt. Spaß am Stadtleben.

Nun mal zur Geschichte des stadt.rads! Denn es ist nicht irgendein x-beliebiges Rad, bei dem der Rahmen im Netz bestellt mit ein paar schicken Komponenten individualisiert worden ist. Nee…!

Das stadt.rad war früher nämlich mal ein altes Schrottrad, das einsam und verlassen mit Achten in den Laufrädern und zerstörtem Sattel bei Wind und Wetter Wochen lang in unserer Strasse herum stand. (Ja, nicht nur Märchen beginnen traurig und haben dann ein happy-end!). Und da der Mann von der Frau von der stadt.bude so etwas überhaupt nicht sehen kann, fasste er sich irgendwann ein Herz und trug es in unseren warmen Keller. Da durfte es sich zwischen den anderen Rädern erst einmal anderthalb Jahre eingewöhnen. Und dann war seine Zeit gekommen!

Es wurde zerlegt und der alte Lack entfernt. Der Rahmen wurde anschließend bearbeitet und die rostige Stahloberfläche hergestellt, die als Finish eine mattierte Lackierung erhalten hat. Neben dem Rahmen sind Sattelstütze, Lenker, Vorbau, Naben und sämtliche Schrauben original. Alles andere ist neu und bildet einen tollen Kontrast zu den alten Bestandsteilen. Schwarzer Ledersattel, Lenkerband und Lenkerstopfen harmonieren super mit der warmen und rostigen Struktur der Rahmenoberfläche. Kurbel, Kettenblatt und Laufräder nehmen die Oberfläche von Sattelstütze und Vorbau wieder auf.

Wie ich finde ein sehr schönes und sensibles Zusammenspiel zwischen alt und neu, zeitlosem Design und neuer Technik!

Ich liebe das stadt.rad!

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